PROFESSIONELLE HILFE BEI UNGEWOLLTER SCHWANGERSCHAFT

‘Ich fühlte mich sicher bei dem Arzt, der mich behandelte.’’

Maja (28)

Die Zeitperiode nach der Abbruchbehandlung

Im Allgemeinen hat die Behandlung keine nachteiligen Auswirkungen auf künftige Schwangerschaften. Nach der Behandlung bekommen Sie Antibiotika gegen Infektionen. Körperlich werden Sie sich bald wieder gut fühlen. Sie können ggf. einige Tage lang geringe Beschwerden haben, wie bspw. spannende Brüste, Blutverlust oder Bauchschmerzen. Falls nötig können Sie ein Schmerzmittel wie Advil, Ibuprofen oder Aleve einnehmen. Die nächste Menstruation ist 4 bis 6 Wochen nach dem Schwangerschaftsabbruch zu erwarten.

 

Wenn Ihre Brüste nach der Behandlung spannen und schmerzen oder eine Stauung auftritt, empfiehlt es sich, einen festen Büstenhalter zu tragen. Bitte nicht die Brust massieren! Kalte Umschläge auf der Brust können ebenfalls hilfreich sein. Eventuell können Sie bei Schmerzen Paracetamol einnehmen. Milchaustritt aus den Brustwarzen kann gehemmt werden. Die hierfür geeigneten Medikamente verschreiben wir aufgrund der Nebenwirkungen nicht standardmäßig. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an Ihren eigenen Arzt.

 

In den ersten zwei Wochen nach der Behandlung dürfen Sie keine Tampons verwenden, nicht schwimmen, kein Bad nehmen und auch keinen sexuellen Verkehr haben.

 

Manchmal können Sie einige Tage bis Wochen emotional labil reagieren. Dies ist durch hormonale Veränderungen in Ihrem Körper bedingt. Falls Sie mit der Verarbeitung des Schwangerschaftsabbruchs Probleme haben, können wir Ihnen beim Finden geeigneter psychologischer Betreuung behilflich sein.

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Drei Wochen nach der Behandlung kommen Sie zur Nachkontrolle in die Klinik. Sie können die Nachkontrolle übrigens auch bei Ihrem eigenen Hausarzt oder Gynäkologen durchführen lassen. In diesem Fall bitten wir Sie, drei Wochen nach der Behandlung ein Evaluationsformular auszufüllen und an uns zurückzuschicken. Klicken Sie hier, um zum Evaluationsformular zu gelangen.